Strategie

Die Energiewende boomt im Elektro-Handwerk

Mehr als eine halbe Million Solarstromanlagen hat das E-Handwerk im letzten Jahr ans Netz gebracht. Die Energiewende wird zum wichtigen Wirtschaftsfaktor.

1 Min.29.04.2024, 02:00 Uhr (Aktualisiert am 10.02.2026, 14:02 Uhr)
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Strom vom Dach: Der Photovoltaik-Ausbau in Deutschland hat Konjunktur.
Strom vom Dach: Der Photovoltaik-Ausbau in Deutschland hat Konjunktur. Gyula Gyukli – stock.adobe.de
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Die Photovoltaik (PV) hatte 2023 Hochkonjunktur: Bundesweit sind laut Bundesnetzagentur gut 14 Gigawatt Solarleistung neu installiert worden – fast doppelt so viel wie im Vorjahr. Die E-Handwerke haben an dieser Steigerung einen erheblichen Anteil, meldet der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) unter Berufung auf eine hauseigene Hochrechnung, die auf den Ergebnissen seiner Frühjahrskonjunktur-Umfrage fußt.

Wichtigstes Segment im PV-Geschäft seien weiterhin die Dachanlagen. An deren Installation hätten sich die E-Handwerksbetriebe zu über zwei Dritteln beteiligt. Bei Freiflächen- und Gewässer-PV-Anlagen seien sie zu einem guten Drittel involviert gewesen; am Anschluss der sogenannten „Balkonkraftwerke“ noch zu zehn bis 15 Prozent.

Unterm Strich hätten sich die E-Handwerksbetriebe 2023 an der Installation von rund 550.000 PV-Anlagen mit rund 8,6 Gigawatt Gesamtleistung beteiligt. Zusätzlich seien knapp 60 Prozent der neuinstallierten Speicher auf das Konto der E-Handwerke gegangen. Der gemeldete Umsatzanteil im Bereich PV und Speicher sei gegenüber 2022 von 3,3 auf 7,7 Prozent geklettert.

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Inzwischen habe eine Mehrheit von über 50 Prozent der e-handwerklichen Betriebe die Energiewende laut ZVEH als Geschäftsfeld entdeckt. Laut Berechnungen des Verbands hätten insbesondere auch kleinere Betriebe die Energiewende für sich als Chance identifiziert.

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