Fit bis zur Rente? So denken Handwerker
Trotz hoher körperlicher Belastungen glauben viele Handwerker, dass sie bis zur Rente in ihrem Beruf arbeiten können. Das zeigt eine aktuelle Studie.
Etwa 85 Prozent der Handwerker schätzen ihre Gesundheit als „gut“ oder „sehr gut“ ein, trotz der hohen körperlichen und mentalen Anforderungen ihres Berufs. Das ergab eine Studie, die die Innungskrankenkasse (IKK) classic zusammen mit der Sporthochschule Köln herausgebracht hat. Mehr als 1.000 Handwerker aus verschiedenen Gewerken wurden dafür befragt.
Demnach liegt der Krankenstand unter den Handwerkern mit sieben Prozent nur knapp über dem Durchschnitt der Beschäftigten (6,8 Prozent), die mit Anspruch auf Krankengeld bei der IKK classic versichert sind. Muskel- und Skeletterkrankungen seien besonders häufig und machen 30,9 Prozent der Krankheitsfälle aus.
Die Mehrheit der Handwerker ist während der Arbeitszeit überwiegend körperlich aktiv. 46,8 Prozent gaben an, mäßig anstrengende oder gehende Tätigkeiten auszuüben. Schwere körperliche Arbeiten verrichten 17,3 Prozent der Befragten. Trotz dieser Belastungen schätzen knapp 82 Prozent ihre Arbeitsfähigkeit als hoch ein und glauben, ihre Tätigkeit bis zur Rente ausüben zu können. Für die kommenden zwei Jahre sind sich gut 91 Prozent der Teilnehmenden „ziemlich sicher“, dass in ihrem Handwerk noch arbeiten können.
Ein weiteres Ergebnis der Studie: Das Handwerk ist allgemein zuversichtlich. Rund 62 Prozent der Handwerker gaben an „häufig“ bis „ständig“ zuversichtlich bei dem Blick in die Zukunft zu sein. Bei den einzelnen Gewerken und den Positionen im Betrieb war laut der Studie kein großer Unterschied in der Zuversicht zu erkennen. Auffällig sei jedoch, dass Handwerker aus dem Gewerk „Holz“ besonders zuversichtlich sind, denn hier hatte keiner der Befragten "eher selten“ oder "niemals" angegeben.
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