IT-Sicherheit

Statistisches Bundesamt warnt vor Phishing-Mails

Im Namen des Statistischen Bundesamtes kursieren offenbar falsche Anschreiben. Betriebe sollten nicht reagieren, wenn sie aufgefordert werden, Daten weiterzugeben.

1 Min.26.09.2025, 02:00 Uhr (Aktualisiert am 23.02.2026, 12:08 Uhr)
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Achtung: Geben Sie niemals Daten an Dritte weiter, wenn der Absender einer E-Mail nicht bekannt ist. Es könnte eine Phishing-Mail sein.
Achtung: Geben Sie niemals Daten an Dritte weiter, wenn der Absender einer E-Mail nicht bekannt ist. Es könnte eine Phishing-Mail sein. janews094 - stock.adobe.com
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Derzeit sind falsche Anschreiben mit dem Absender „Statistisches Bundesamt“ im Umlauf. In den E-Mails werden Unternehmen aufgefordert, Daten für eine angebliche Studie über internationale Wirtschaftsbeziehungen weiterzugeben — zugleich wird mit rechtlichen Folgen gedroht, warnt das Statistische Bundesamt auf seiner Website. 

Die Schreiben enthalten demnach unter anderem eine falsche E-Mail-Adresse (daten@statistik-destatis.de), eine gefälschte Unterschrift der Präsidentin des Statistischen Bundesamtes, Dr. Ruth Brand, und angehängte Excel-Dateien, die nicht vom Statistischen Bundesamt autorisiert sind. 

Laut Statistischem Bundesamt führt auch Eurostat, das in den Schreiben als Partner der Studie genannt wird, keine Untersuchung zu internationalen Wirtschaftsbeziehungen durch und erhebt dazu keine Daten. 

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Es wird ausdrücklich geraten, nicht auf die im Anschreiben enthaltenen Aufforderungen zu reagieren und keine Daten an die genannte E-Mail-Adresse zu senden. 

Wenn Sie sichergehen möchten, ob eine Kontaktaufnahme wirklich vom Statistischen Bundesamt stammt, finden Sie auf der Website hilfreiche Hinweise der Behörde.

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