Tag des Deutschen Brotes

Dittrich wird Botschafter des Deutschen Brotes

Prominente Unterstützung für das Bäckerhandwerk: ZDH-Präsident Jörg Dittrich wird Brotbotschafter. Er sieht die Branche als „Jobmotor“ in den Regionen.

2 Min.05.05.2025, 02:00 Uhr (Aktualisiert am 25.02.2026, 09:27 Uhr)
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Als Brotbotschafter repräsentiert Jörg Dittrich nun ein Jahr lang ehrenamtlich das Bäckerhandwerk und macht auf die Belange der Bäckereibetriebe aufmerksam.
Als Brotbotschafter repräsentiert Jörg Dittrich nun ein Jahr lang ehrenamtlich das Bäckerhandwerk und macht auf die Belange der Bäckereibetriebe aufmerksam. Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks
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Zum Tag des Deutschen Brotes gibt der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks seinen neuen Brotbotschafter für das Jahr 2025 bekannt: Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), übernimmt dieses Amt von der CSU-Politikerin Dorothee Bär. In diesem Jahr wolle Dittrich den Belangen der backenden Branche besonderen Nachdruck verleihen.

Dittrich: „Bäcker schaffen und sichern Arbeitsplätze“

Für den ZDH-Präsidenten steht fest: „Das Bäckerhandwerk ist ein Jobmotor für die Region.“ Nicht nur in der Branche selbst, sondern auch bei Zulieferern wie Ofenbauern oder Mühlen sorge das Bäckerhandwerk für Beschäftigung. „Der Beruf des Bäckers ist so alt wie die Zivilisation selbst und hat bis heute eine immense gesellschaftliche Bedeutung“, sagt Dittrich. Deshalb sei er dankbar, dass das Bäckerhandwerk ihm das Amt des Brotbotschafters zutraue. Stolz fügt er hinzu: „Über 10.000 junge Menschen werden jedes Jahr in den Handwerksbäckereien in Deutschland ausgebildet.“ Auf diese Weise blieben regionale Backtraditionen und Rezepturen erhalten und werden an die nächste Generation weitergegeben.

Bäcker fordern weniger Bürokratie und sinkende Energiekosten

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„Der Zeitpunkt vor Arbeitsbeginn der neuen Bundesregierung könnte kaum passender sein, um als Handwerk geschlossen unsere Forderungen an die Politik klarzumachen“, sagt Roland Ermer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks. Der Verband fordere weniger Bürokratie und Steuern , niedrigere Energiekosten , sichere Versorgung und eine Reform der sozialen Sicherungssysteme.

„Wir befinden uns inmitten herausfordernder Zeiten. Die Zusammenarbeit mit dem Handwerkspräsidenten Jörg Dittrich ist ein bedeutender Schritt, um uns gemeinsam für unseren Mittelstand einzusetzen“, betont Ermer.

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Martina Jahn
Martina Jahn

Autor für IT und Gewerke

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