Recht

„Werken mit Recht“: Podcast erklärt Rechtsthemen für Handwerker

Betriebsinhaber fragen, Juristinnen antworten: So funktioniert der Podcast „Werken mit Recht“. Zwei Juristinnen mit Handwerksbezug greifen aktuelle Themen auf. Was interessiert Sie?

2 Min.23.08.2024, 02:00 Uhr (Aktualisiert am 10.02.2026, 10:49 Uhr)
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Die Juristinnen Jennifer Smoch und Kim Cleve (v.l.) greifen für ihren Podcast auf Themen aus dem Betriebsalltag im Handwerk auf.
Die Juristinnen Jennifer Smoch und Kim Cleve (v.l.) greifen für ihren Podcast auf Themen aus dem Betriebsalltag im Handwerk auf. Privat
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Von Cannabis-Legalisierung über die Bedeutung der Europawahl bis hin zur eAU und dem neuen Berufsvalidierungsgesetz: Rechtliche Themen, die Handwerksbetriebe umtreiben, greifen die Macherinnen des Podcasts „Werken mit Recht“ auf.

Ihr Ziel: Das Problembewusstsein für Themen schaffen, die im Berufsalltag großen Raum einnehmen, aber nicht immer leicht zu verstehen und umzusetzen sind. „Gewerkeübergreifend beschäftigen die Betriebsinhaber die gleichen Themen“, sagt Jennifer Smoch, Juristin und Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft des Kreises Harburg. Diese Themen bilden die Grundlage für den Inhalt der etwa 20-minütigen Folgen, die jeden zweiten Donnerstag um 18 Uhr veröffentlicht werden. Aktuell haben Smoch und ihre Kollegin Kim Cleve, ebenfalls Juristin, zehn Folgen auf ihrem Kanal veröffentlicht. Den Podcast können Sie auf auf Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder auch auf YouTube hören.

Rechtsberatung liefert Beispiele für den Podcast

Die Vielfalt der Themen ist groß. Denn Jennifer Smoch und Kim Cleve haben täglich mit Fällen aus dem Betriebsalltag zu tun. „Wir sind auch offen für Rechtsfragen von Handwerksunternehmern zu Fragen und Themen, die wir bislang noch nicht behandelt haben“, betont Cleve.

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Aktuelle Folge: Das müssen Sie zum Thema Abmahnungen wissen

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In der neuesten Folge dreht sich alles um das Thema Abmahnungen . „Häufig scheuen sich die Betriebsinhaber davor, eine schriftliche Abmahnung zu schreiben, auch nachdem die Mitarbeitenden bereits mehrfach mündlich ermahnt worden sind. Wenn sich Betriebsinhaber dazu durchringen, doch eine Abmahnung zu schreiben, fällt es ihnen häufig schwer, das Fehlverhalten der Mitarbeitenden konkret genug zu beschreiben“, sagt Cleve, stellvertretende Geschäftsführerin bei den Kreishandwerkerschaften Region Braunschweig-Gifhorn.

„Oft fehlen auch Hinweise darauf, wie sich die Mitarbeitenden zukünftig zu verhalten haben oder es fehlt die Warnfunktion, dass weitere Verstöße auch zu weiteren Konsequenzen führen werden“, ergänzt Jennifer Smoch.

Anhand eines Fallbeispiels erläutern die Juristinnen, wie Betriebsinhaber vorgehen können, wenn sie eine Abmahnung erteilen wollen. Dabei geht es auch um die Chancen und Risiken von Abmahnungen. Arbeitgeber sollten sich mit dem Thema auf jeden Fall auseinandersetzt haben. Denn: „Nicht immer halten Abmahnungen vor Gericht stand. Da kommt es auf kleine Details an“, sagt Smoch.

Ihre Fragen: Haben Sie konkrete Fragen an die Juristinnen und Macherinnen von „Werken mit Recht“? Oder haben Sie ein Thema, das die beiden einmal als Podcast-Folge aufbereiten sollten? Schreiben Sie uns an jahn@handwerk.com !

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Martina Jahn
Martina Jahn

Autor für IT und Gewerke

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