Marketing

5 schnelle Tipps: So machen Sie Ihre Kunden glücklich

Wer seine Kunden zufriedener machen will, muss nicht immer die ganz große Show bieten. 5 Kleinigkeiten, mit denen Sie nachhaltig Eindruck machen.

3 Min.16.08.2024, 02:00 Uhr (Aktualisiert am 10.02.2026, 14:05 Uhr)
Von
Sie wollen zufriedene Kunden? Da können Ihnen auch Kleinigkeiten weiterhelfen!
Sie wollen zufriedene Kunden? Da können Ihnen auch Kleinigkeiten weiterhelfen! Krakenimages.com - stock.adobe.com
Anzeige

Auf einen Blick

Ob eine telefonische Terminbestätigung oder ein mitgebrachtes Handtuch: Schon kleine Details zeigen Ihrem Kunden, dass Sie seine Bedürfnisse ernst nehmen.

Sie sind der Experte und beraten gut. Dazu gehört auch, mal nein zu sagen! Manche Kunden sollten Sie vor sich selbst schützen – vor allem, wenn Sie eine bessere Idee haben.

Anzeige

Tipp 1: Bestätigen Sie Termine telefonisch

Ihre Monteure wollten eigentlich um 12 Uhr beim Kunden sein. Doch jetzt stecken sie im Stau. „Menschen sind bereit zu warten, wenn sie wissen, wie lange“, sagt Verkaufstrainer und Kommunikationsberater Oliver Schumacher . Rufen Sie also Ihren Kunden an, entschuldigen sich für die Verspätung und nennen Sie die voraussichtliche Ankunftszeit. Dasselbe gilt laut Schumacher übrigens auch, wenn Sie früher dran sind als geplant. Schließlich wollen Sie weder den Kunden überraschen, noch vor verschlossener Tür stehen.

Um auf Nummer sicher zu gehen, könnten Sie auch am Tag vorher den Termin telefonisch bestätigen, so Schumacher: „Das erhöht die Planbarkeit für den Kunden.“

Der Effekt: „Der Kunde weiß, woran er ist“, sagt der Berater. „Er kann sich darauf verlassen, dass Sie kommunizieren, wenn etwas nicht klappt.“

Tipp 2: Nennen Sie bei kleinen Anfragen schnell einen Preis

Die Frage: „Und was soll’s kosten?“ ist nicht immer leicht zu beantworten. Schumacher plädiert aber dafür, sich bei kleineren Projekten oder Reparaturen schnell aus der Deckung zu wagen. „Wenn Sie einen Preisrahmen relativ einfach abschätzen können, nehmen Sie sich im Kundengespräch ein paar Minuten, kalkulieren es durch und nennen einen Preis “, rät er.

Der Effekt: „Sie wirken auf den Kunden flexibel und als jemand, der sein Handwerk versteht“, sagt Schumacher. Außerdem kann der Kunde schnell eine Kaufentscheidung treffen, statt noch lange nachzudenken und es sich vielleicht anders zu überlegen.

[Tipp: Bleiben Sie beim Thema Marketing & Werbung auf dem Laufenden – mit dem kostenlosen handwerk.com-Newsletter. Jetzt hier anmelden! ]

Tipp 3: Sagen Sie nein zu absurden Kundenwünschen

Der Kunde ist König – klar. Aber auch Könige wollen mitunter Dinge, die nicht gut für sie sind. „Manchmal muss man als Profi einen Kunden auch vor sich selbst schützen“, sagt Schumacher.

Anzeige

Verlangt also eine Kundin eine Frisur, die ihr nicht steht, oder eine Brille, die nicht zu ihr passt, trauen Sie sich, nein zu sagen . „Wichtig ist dabei, die Kundin nicht einfach abzubügeln, sondern zu erklären, warum die Lösung nicht gut ist und einen Alternativvorschlag zu machen“, so der Verkaufstrainer. Das gelte auch, wenn Sie eine Idee haben, mit der der Kunde Geld sparen kann, die aber trotzdem seine Wünsche erfüllt – etwa bei einer Badsanierung oder einem Küchenumbau.

Der Effekt: Sie sind der Experte und beweisen das durch gute Beratung. Denn im Nachhinein wird sicherlich auffallen, dass Frisur oder Brille nicht passen oder das Umbauprojekt zu teuer war. Wenn Sie rechtzeitig nein sagen, schützen Sie Ihren Kunden vor späterer Enttäuschung.

„Menschen entscheiden sich oft ungerne“, sagt Oliver Schumacher.

Tipp 4: Helfen Sie Ihrem Kunden, eine Kaufentscheidung zu treffen

Kunden holen oft mehrere Angebote ein - und können sich dann nicht entscheiden. „Im schlimmsten Fall wird das Projekt vertagt“, sagt Schumacher. Deshalb lautet sein Rat: „Helfen Sie Ihren Kunden, eine Kaufentscheidung zu treffen.“ Am besten sei es, direkt zu fragen: „Wir haben jetzt alles besprochen. Wollen wir das jetzt so machen? Der Kunde muss dann eigentlich nur noch ja sagen“, so Schumacher.

Der Effekt: „Auch der Kunde will, dass es endlich losgeht mit den Projekt und Sie geben mit einer direkten Frage Starthilfe“, sagt Schumacher. „Menschen entscheiden sich oft ungerne. Wenn dann der Anbieter wertschätzend bei der Kaufentscheidung hilft, freuen sie sich aber, dass das Projekt tatsächlich startet.“

Tipp 5: Bringen Sie Ihr eigenes Handtuch mit

Niemand liebt es, wenn die Wohnung verdreckt wird oder das Bad aussieht wie in Schlachtfeld, wenn die Handwerker weg sind. Deshalb: Nutzen Sie alle Möglichkeiten, die Wohnung Ihrer Kunden möglichst sauber zu halten – und bringen Sie als sichtbares Zeichen dafür auch ein eigens Handtuch mit. „Sie sollten dabei nicht fragen, ob Sie Überschuhe anziehen oder ihre Lappen zum Aufwischen nehmen sollen“, betont Schumacher. Höfliche Kunden würden ablehnen – und sich hinterher dann doch über Dreck ärgern .

Der Effekt: Sie signalisieren, dass Ihnen der Kunde und sein Umfeld wichtig sind – und zwar ohne, dass er extra darum bitten oder es erlauben muss. Wohnung sauber = Kunde glücklich.

Tipp: Sie wollen mehr zum Thema Marketing & Werbung erfahren? Mit dem handwerk.com-Newsletter versorgen wir Sie mit interessanten Infos. Jetzt anmelden!

Anzeige