Serie: Toller Chef, zufriedenes Team
Die Fortsetzung der Serie: In Kurzinterviews verraten Unternehmer ihre Rezepte erfolgreicher Personalführung. Teil 13: In diesem Betrieb wird Eigenverantwortung groß geschrieben.
Auf einen Blick
Teil 13: Dieser Chef setzt auf Eigenverantwortung
Gute Arbeitsbedingungen sind Frank Bleitner ebenso wichtig wie offene Kommunikation. Kein Wunder, denn die Buttmann GmbH beschäftigt rund 850 Mitarbeitende in der Gebäudereinigung und dem Gebäudemanagement. Diese Punkte sind dem Geschäftsführer außerdem wichtig.
Was sind Ihre Pluspunkte als Arbeitgeber? Wir stehen für Verlässlichkeit, klare Strukturen und einen respektvollen Umgang miteinander. Unsere Mitarbeiter wissen, woran sie sind, und können sich auf Absprachen verlassen.
Wie rekrutieren Sie Nachwuchskräfte für Ihren Betrieb? Über persönliche Empfehlungen, Online-Plattformen und gezielte Ansprache. Wichtig ist uns, realistische Erwartungen zu vermitteln und Perspektiven aufzuzeigen.
Wie würden Sie Ihren Führungsstil beschreiben? Klar, verbindlich und ansprechbar. Ich setze auf Eigenverantwortung, erwarte aber auch Verlässlichkeit und Engagement.
Was tun Sie, damit Ihre Mitarbeiter sich wohlfühlen? Durch gute Arbeitsbedingungen, offene Kommunikation und das ernsthafte Interesse an den Menschen hinter der Arbeitsleistung. Probleme werden angesprochen und gemeinsam gelöst.
Haben Sie als Chef eine Marotte? Ich mag keine Unklarheiten. Lieber ein offenes Wort zu viel als Missverständnisse, die später größer werden.
Teil 12: In diesem Betrieb steht Gesundheit ganz oben

Larissa Pichler ist Prokuristin im Familienbetrieb Glaschulz Handel & Glasbau GmbH . Zusammen mit ihrem Partner Maximilian Schulz versucht sie, den Mitarbeitenden auf Augenhöhe zu begegnen.
1. Was sind Ihre Pluspunkte als Arbeitgeber?
Wir haben eine 4-Tage-Woche und das funktioniert sehr gut. Die Arbeitstage sind von Montag bis Donnerstag. Der Freitag ist frei und die Mitarbeitenden haben somit drei Tage zum Ausruhen.
Zudem sind wir sehr digital unterwegs: Jedes Team hat ein Tablet mit der Bürosoftware. Damit können Aufträge schnell ins Büro weitergeleitet werden.
Um die Mitarbeitenden zu entlasten, haben wir mobile Montage-Roboter in drei Größen. Besonders die Glasscheiben, die um die 200 Kilogramm wiegen, können so problemlos transportiert und montiert werden. Ein weiterer Pluspunkt: Wir sind nicht tarifgebunden und bezahlen weitaus mehr.
2. Wie rekrutieren Sie Nachwuchskräfte für Ihren Betrieb?
Die Rekrutierung findet hauptsächlich über Social-Media statt. Bezahlte Anzeigen, zum Beispiel auf Instagram, funktionieren gut und wir haben mit wenig finanziellem Aufwand großen Erfolg. Manchmal schalten wir auch Radiowerbung, darüber haben wir auch schon einen Mitarbeiter gefunden. Für direkte Gespräche, besonders bei jungen Leuten, besuchen wir auch Azubi-Messen.
3. Wie würden Sie Ihren Führungsstil beschreiben?
Hier im Familienbetrieb achten wir darauf, den Mitarbeitenden auf Augenhöhe zu begegnen. Ich würde also sagen, als nahbar. Jeder kann seinen Input in unseren Team-Meetings geben. Die gibt es jeden Morgen mit der Führungskraft und den Monteuren. Außerdem führen wir zweimal im Jahr Mitarbeitergespräche.
4. Was tun Sie, damit sich Ihre Mitarbeiter wohlfühlen?
Wir veranstalten regelmäßig Mitarbeiterevents, beispielsweise grillen wir zusammen oder machen Unternehmungen wie Kartfahren, Bowling oder einen Besuch im Heide Park.
Auch auf die Gesundheit unserer Mitarbeitenden legen wir viel Wert. Es gibt kontinuierliche Physio-Sprechstunden und eine betriebliche Krankenversicherung. Sie ist in den 50 Euro Sachbezug enthalten, somit kostenneutral für die Mitarbeitenden und sie können so zum Beispiel zum Chiropraktiker gehen.
Teil 11: So findet der Betrieb Praktikantinnen und Praktikanten

Dachdeckermeister Patrick Meyer führt den Betrieb Gebrüder Meyer zusammen mit seinem Bruder Hendrik Meyer, der ebenfalls Dachdeckermeister ist. Als Obermeister der Dachdeckerinnung Wernigerode – Halberstadt – Oschersleben engagiert sich Patrick Meyer für die Nachwuchsförderung im Handwerk. Im Interview spricht er über seine Ausbildungsstrategie und darüber, was ihn als Arbeitgeber auszeichnet.
1. Was sind Ihre Pluspunkte als Arbeitgeber?
Ich lege großen Wert auf eine pünktliche und angemessene Bezahlung, einen ehrlichen Umgang und Verlässlichkeit. Genauso wichtig ist mir ein verständnisvoller Umgang mit familiären Themen und die Möglichkeit, Arbeit und Freizeit in Einklang zu bringen.
2. Wie rekrutieren Sie Nachwuchskräfte für Ihren Betrieb?
Als Obermeister einer Dachdeckerinnung ist mir der Handwerker-Nachwuchs ein besonderes Anliegen. In unserem Betrieb bieten wir regelmäßig Schülerpraktika an. Innerhalb der Ferien arbeiten wir dazu mit den Praktikumslotsen des Aus- und Weiterbildungszentrums (AWZ) im Landkreis Harz zusammen, außerhalb der Ferien mit den Schulen. Die Praktika werden gut angenommen. In den letzten Sommerferien hatten wir zwei Schüler bei uns, im laufenden Schuljahr einen.
Auch persönliche Kontakte spielen eine Rolle: Unsere letzten beiden Auszubildenden stammten aus dem Freundes- und Bekanntenkreis. In diesem Jahr beginnt der Sohn eines Dachdeckerkollegen seine Ausbildung in unserem Betrieb.
3. Wie würden Sie Ihren Führungsstil beschreiben?
Mein Führungsstil ist bestimmend, aber immer verständnisvoll. Auch in unvorhergesehenen Situationen kann ich einen kühlen Kopf bewahren und handle flexibel und lösungsorientiert.
4. Was tun Sie, damit sich Ihre Mitarbeiter wohlfühlen?
Jederkann die Arbeitskleidung in seiner Lieblingsfarbe wählen – Firmenaufdruck und Schriftzug sorgen trotzdem für ein einheitliches Auftreten und stärken den Teamgeist! Gemeinsame Mittagspausen und Weihnachtsfeiern fördern ebenfalls das Gemeinschaftsgefühl. Zu bestimmten Anlässen gibt es außerdem kleine Aufmerksamkeiten – auch für die Familien der Mitarbeiter.
Teil 10: Wie eine positive Grundstimmung das Team beeinflusst

Jochen Quathamer findet es wichtig, das eigene Team möglichst umfassend in Entscheidungen einzubeziehen – ob zu allgemeinen Arbeitsabläufen oder bei einzelnen Aufträgen. Welche Vorteile das Team daraus zieht und wie er seinen Führungsstil definiert, das verrät der Tischlermeister und Inhaber der Tischlerei Neuhaus in Rastede im Interview.
1. Was sind Ihre Pluspunkte als Arbeitgeber?
Unsere Mitarbeitenden genießen bei uns viel Wertschätzung, in dem sie beispielsweise ihre Arbeitszeit bei Bedarf flexibel gestalten dürfen und Urlaub auch mal kurzfristig ansetzen können. Wir sorgen dafür, dass Überstunden selten sind und Samstagsarbeit sehr selten. Die Kollegen schätzen es auch, die Aufträge möglichst selbständig umsetzen zu können – mit viel eigener Kreativität.
Wir stehen für ein offenes und ehrliches Miteinander auf Augenhöhe. Jeder kann seine Meinung äußern und Vorschläge machen. Uns ist es wichtig, die Anregungen nicht nur anzuhören, sondern auch möglichst viel davon umzusetzen. Als Pluspunkte für die Mitarbeitenden sehe ich unsere neue helle und leise Werkstatt, ebenso unsere modernen Maschinen sowie Werkzeugausstattung und Angebote wie beispielsweise E-Bike-Leasing, bezahlte Kaffeepause und einmal die Woche gefüllte Frühstücksbox.
2. Wie rekrutieren Sie Nachwuchskräfte für Ihren Betrieb?
Das Thema Ausbildung wird bei uns großgeschrieben – mit zurzeit fünf Azubis. Durch unsere Größe sind wir in der Region recht bekannt und die Azubis kommen oft über Mundpropaganda zu uns, aber auch über die Listung in der Berufsschule. Außerdem präsentieren unsere Auszubildenden und jungen Gesellen den Betrieb bei Veranstaltungen zur Berufswahl in weiterführenden Schulen. Uns ist es auch wichtig, die Auszubildenden nach ihrem Abschluss zu übernehmen.
3. Wie würden Sie Ihren Führungsstil beschreiben?
Wir drei Geschäftsführer sehen es als unsere vorrangige Aufgabe, gute Aufträge zu generieren – bezogen auf den Umsatz, aber auch auf die Herausforderung für unser Team. Wie die Kollegen die Aufträge dann umsetzen, überlassen wir weitgehend ihnen. Somit haben sie einen recht großen eigenen Handlungsspielraum. Zum Führungsstil zähle ich auch unsere positive Fehlerkultur. Wenn jemand einen Fehler macht, sollen alle daraus lernen können. Das leben wir in der Geschäftsleitung vor.
4. Was tun Sie, damit Ihre Mitarbeiter sich wohlfühlen?
Wir beziehen sie möglichst häufig in viele Entscheidungen mit ein – sei es bei grundsätzlichen Arbeitsabläufen oder beim Realisieren einzelner Aufträge. Dazu gehört auch, dass wir das Team möglichst optimal über jeden Kunden und jeden Auftrag informieren. So wissen alle, was sie auf der Baustelle erwartet und fahren mit einem besseren Gefühl in den Tag. Wenn man mit positiver Grundstimmung arbeitet, tut das ebenso dem Team gut. Auch das bekommen wir immer wieder gespiegelt.
5. Haben Sie als Chef eine Marotte?
Auf meinem Schreibtisch gibt es eine Art chaotische Ordnung. Manche mögen das unordentlich nennen. Ich schöpfe daraus Kreativität.
Teil 9: Nachwuchs per Video suchen

Andreas Fox hat sich mit seinem Betrieb auf energetische Dachsanierungen und Solaranlagen spezialisiert. Im Interview verrät Meister aus Langenhagen, was ihm bei der Mitarbeiterführung wichtig ist und wie er Nachwuchskräfte rekrutiert.
1. Was sind Ihre Pluspunkte als Arbeitgeber?
Wir sind ein sehr familiäres Unternehmen. Das heißt für mich, dass ich ein offenes Ohr für meine Mitarbeitenden habe und sie jederzeit mit Problemen zu mir kommen können. Wir sind füreinander da, wie es in einer Familie auch ist.
2. Wie rekrutieren Sie Nachwuchskräfte für Ihren Betrieb?
Wichtig sind für uns zum Beispiel Berufsmessen in Schulen bei uns in der Region. Außerdem versuchen wir auch im Netz junge Leute für unseren Betrieb zu gewinnen. Zusammen mit einem Dienstleister haben wir deshalb ein Recruiting-Video gedreht, das wir über Instagram und Facebook als Werbung ausspielen.
3. Wie würden Sie Ihren Führungsstil beschreiben?
Locker, freundlich und strukturiert. Mir ist wichtig, dass alle im Team Freude bei der Arbeit haben. Trotzdem muss ein gewisser Ernst sein. Wenn Mitarbeitende ihre Arbeit mal nicht ordentlich erledigen, spreche ich das an. Genau das wünsche ich mir aber auch von meinem Team: Wenn ich mal einen Fehler mache, möchte ich auch ein Feedback .
4. Was tun Sie, damit Ihre Mitarbeiter sich wohlfühlen?
Wir veranstalten regelmäßig Teamevents. Zuletzt waren wir zum Beispiel beim Paintball. Wir waren aber auch schon mal Kanu fahren, beim Tontaubenschießen oder in der einer Kochschule.
Auch im Betrieb versuchen wir regelmäßig etwas für das Team zu organisieren: Zum Beispiel frühstücken wir morgens ab und zu gemeinsam oder grillen abends nach der Arbeit. Außerdem bekommt jeder Mitarbeiter zum Geburtstag ein kleines Geschenk und wir feiern mit dem Team, wenn ein Mitarbeiter Betriebsjubiläum hat.
Teil 8: Warum dieser Betrieb keine Stellen ausschreiben muss
Malermeisterin Tamina Beckerat führt einen Betrieb im niedersächsischen Bilshausen. Das Besondere daran: Sie beschäftigt nur Frauen. Zu ihrem Team gehören aktuell 3 Gesellinen.

1. Was sind Ihre Pluspunkte als Arbeitgeberin?
Mir sind Offenheit und Transparenz im Team wichtig. Meine Mitarbeiterinnen wissen deshalb zum Beispiel, was ich den Kunden in Rechnung stelle oder wie sich der Stundenverrechnungssatz zusammensetzt.
Ich rede mit meinen Mitarbeiterinnen offen darüber und erläutere ihnen, warum er vom Stundenlohn abweicht, den jede einzelne bekommt. Niemand soll denken, dass ich mir die Differenz komplett in die eigene Tasche stecke. Im Betrieb fallen diverse Kosten an – zum Beispiel für Versicherung, Fuhrpark und Miete. Das müssen wir gemeinsam reinholen, damit am Ende für alle etwas übrig bleibt. Die Transparenz hilft, dass alle im Team den Wert ihrer Arbeit kennen.
2. Wie rekrutieren Sie Nachwuchskräfte für Ihren Betrieb?
Nicht aktiv. Bislang sind meine Mitarbeiterinnen alle über Instagram oder über die Website auf meinen Betrieb aufmerksam geworden. Sie haben sich einfach initiativ beworben, die mühselige Suche nach Fachkräften kenne ich daher nicht. Wenn man gut mit seinen Angestellten umgeht und das auch im Netz zeigt, spricht sich das herum.
3. Wie würden Sie Ihren Führungsstil beschreiben?
Locker und freundschaftlich. Mein Mann würde zwar sagen, dass ich manchmal zu locker bin. Aber wenn es sein muss, kann ich auch streng sein. Wichtig ist mir dabei aber der respektvolle Umgang miteinander.
4. Was tun Sie, damit Ihre Mitarbeiterinnen sich wohlfühlen?
Wir frühstücken regelmäßig zusammen, im Sommer grillen wir ab und zu und wir gehen auch mal feiern. Mit dem Team fahre ich auch zu Messen – zuletzt waren wir gemeinsam auf einer Fachmesse in Hamburg.
Teil 7: Warum Vertrauen in das Team auf verlässliche Arbeit einzahlt
Das 5-köpfige Team von Christopher Tusch ergänzt sich gut, bietet individuelle Aufträge mit modernen Techniken an und legt großen Wert auf Sauberkeit auf den Baustellen. Das kommt bei Kunden gut an und schweißt das Team zusammen.
1. Was sind Ihre Pluspunkte als Arbeitgeber? In unserem kleinen Team herrscht eine gute Atmosphäre, wir verstehen uns super. Wir arbeiten vor allem für Privatkunden und nehmen kleine individuelle Aufträge an. Für neue Techniken wie fugenlose Bäder, Duschtapeten oder Betonoptiken bilden und wir uns regelmäßig weiter.
2. Wie rekrutieren Sie Nachwuchskräfte für Ihren Betrieb? Hauptsächlich über Social Media , also die Ansprache junger Leute auf Instagram und Facebook. Auch neue Kanäle wollen wir uns noch erschließen. Zudem werben wir in einer regionalen Wochenzeitung, darüber kommen nicht nur Kunden, sondern auch Anfragen für Praktika. Die Mund-zu-Mund-Propaganda funktioniert hier im ländlichen Raum auch super.
3. Wie würden Sie Ihren Führungsstil beschreiben? Auf Augenhöhe, familiär, verständnisvoll und lösungsorientiert. Uns sind alle Mitarbeitenden wichtig, da machen wir keine Unterschiede zwischen Gesellen oder Azubis. Und ich mache alle Arbeiten, die die anderen auch machen.
4. Was tun Sie, damit Ihre Mitarbeiter sich wohlfühlen? Der Schlüssel ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit . Wir legen Wert auf Pünktlichkeit, ordentliche Arbeit und Sauberkeit. Aber wir kontrollieren sie nicht auf Schritt und Tritt – das motiviert sie und sie sind dadurch sehr selbstständig. Bei allem, was ihnen die Arbeit erleichtert und den Arbeitsalltag verbessert, unterstützen wir gerne.
5. Haben Sie als Chef eine Marotte? Ich bin manchmal etwas chaotisch, aber habe noch nie etwas vergessen. Außerdem sehe ich die Nadel im Heuhaufen, wenn es um Sauberkeit auf der Baustelle geht.
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Teil 6: So bindet ein Meister junge Mitarbeiter an den Betrieb
Mit seinem Betrieb „Die Malerfüchse“ möchte Malermeister Robert Schütze ein besonderer Arbeitgeber sein. Er überträgt seinem Team bewusst Verantwortung und bindet schon die „Juniorfüchse“ an den Handwerksbetrieb. Wie er das macht, beschreibt er im Interview.

1. Was sind Ihre Pluspunkte als Arbeitgeber? Wir versuchen, bei jedem Mitarbeiter eine Verbundenheit zum Unternehmen zu schaffen. Wir stellen Arbeitskleidung, Werkzeuge, Fahrzeuge, usw. Hinzu kommen unsere traditionellen Firmenevents wie unser Füchse-Cup (Go-Kart), unser eigenes Sportfest, auf dem der Fuchs des Jahres gekürt wird und unser jährlicher Auftritt beim Großboots-Cup. Dort treten wir gegen andere Malerfirmen an.
2. Wie rekrutieren Sie Nachwuchskräfte für Ihren Betrieb? Auf Messen, in Schulen, wir nutzen Social-Media , erstellen für unsere „Juniorfüchse“ einen eigenen Bereich auf der Homepage. Mit unserer Azubi-Werkstatt haben wir ein einmaliges Konzept, das die Jungen auf dem Weg zum Facharbeiter unterstützt.
3. Wir würden Sie Ihren Führungsstil beschreiben? Kooperativ: Wir haben für jedes Themenfeld eigenverantwortliche Mitarbeiter, die tolle Arbeit leisten. Um die Belange des Nachwuchses kümmert sich ein Ausbildungsmeister, um die Logistik ein Lagerleiter, um die Baustellen der Bauleiter usw. Dadurch decken wir die Felder gezielt ab und holen das Maximum an Leistung heraus.
4. Was tun Sie, damit Ihre Mitarbeiter sich wohlfühlen? Wir geben ihnen einen großen Vertrauensvorschuss und lassen sie eigenständig arbeiten. Wir zahlen Leistungsprämien so, dass sich gute Arbeit auszahlt. Wir legen Wert auf ein familiäres Umfeld: Traditionell treffen sich in der letzten Arbeitswoche des Jahres alle mit ihren Familien und suchen einen Weihnachtsbaum für ihr Zuhause aus – ein kleines Geschenk von uns mit großer Symbolwirkung, das uns jedes Jahr aufs Neue zusammenschweißt.
Die ersten 5 Teile der Serie finden Sie hier: Serie toller Chef, zufriedenes Team
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