Karten und Briefe

Weihnachtspost als Zeichen von Dankbarkeit

Kunden und Geschäftspartner von Hermann Dachbau erhalten zu Weihnachten postalische Grüße. Die Inhalte wechseln jährlich und sollen vor allem Wertschätzung und Dankbarkeit ausdrücken.

2 Min.26.11.2024, 01:00 Uhr (Aktualisiert am 10.02.2026, 13:35 Uhr)
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Nimmt sich Zeit für persönliche Weihnachtsgrüße an Kunden und Geschäftspartner: Tina Hermann von Hermann Dachbau.
Nimmt sich Zeit für persönliche Weihnachtsgrüße an Kunden und Geschäftspartner: Tina Hermann von Hermann Dachbau. lichtfänger
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Anstatt auf E-Mails setzt Tina Hermann von Dachbau Hermann in Dohnsen, auf Weihnachtskarten und Briefe. Ihre Beweggründe schildert die kaufmännische Angestellte des Betriebs mit 45 Mitarbeitenden hier.

Welche Art von Weihnachtsgrüßen versenden Sie an Ihre Kunden?

Tina Hermann: Alle Kunden, mit denen wir im Kalenderjahr zu tun hatten, erhalten von uns eine Weihnachtskarte – klassisch per Post. Wir wollen damit zeigen, dass unsere Kunden uns wichtig sind und wir uns dafür Zeit nehmen. Dazu wähle ich gemeinsam mit meinem Mann jedes Jahr ein neues weihnachtliches Motiv aus. Zudem suchen wir ein schönes Zitat heraus, das oft auch einen Bezug zum Handwerk hat.

Inhaltlich bedanken wir uns für die Zusammenarbeit und wünschen den Familien der Kunden frohe und besinnliche Festtage sowie ein gutes neues Jahr. Das Ganze gestalten wir menschlich und persönlich – wie unsere Kunden uns eben kennen.

Die Karten unterschreiben mein Mann als Inhaber und ich persönlich. Das ist für uns ein Zeichen von Dankbarkeit und Wertschätzung gegenüber unsere Kunden: Sie beauftragen uns und wir dürfen für sie arbeiten – das ist für uns nicht selbstverständlich.

Schicken Sie Geschäftspartnern die gleiche Weihnachtspost wie Ihren Kunden?

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Hermann: Nein. Geschäftspartner wie Architekten, Ingenieure oder Lieferanten erhalten einen Brief. Dieser hat ebenfalls ein weihnachtliches Motiv und ein passendes Zitat. In dem Brief lassen wir das Geschäftsjahr Revue passieren und erwähnen auch Krisen und Themen, die vor unserer Tür oder woanders in der Welt passieren. Denn diese Themen beschäftigen uns auch in der Geschäftswelt.

In diesem Jahr werden wir mit Sicherheit die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten erwähnen. Aber natürlich bleibt auch viel Platz für Positives, wie die erfreuliche Zusammenarbeit, spannende Projekte oder gemeinsame Veranstaltungen.

Wir machen zu Weihnachten keine Geschenke an Geschäftspartner. Stattdessen spenden wir für ein Projekt in Afrika. Die Frau eines Mitarbeiters arbeitet dort und bringt unsere Spenden persönlich dort hin. Auch das erwähnen wir in dem Brief – damit unsere Partner erfahren, dass wir uns engagieren und dass das auch zu unseren Unternehmenswerten gehört.

Verzichten Sie ganz auf elektronische Post zum Jahresende?

Hermann: Wir verschicken keine klassischen Weihnachtswünsche per E-Mail, da wir uns auf Karten und Briefe festgelegt haben. Aber wir ergänzen Ende November unsere Signatur um einige weihnachtliche Grüße und ein Dankeschön sowie Wünsche zum neuen Jahr. Wichtig ist uns besonders, darin zu erwähnen, wann unser Betrieb über die Feiertage geschlossen hat und unter welchen Notfallnummern Kunden uns dennoch erreichen können. Das ist aus unserer Sicht ein wichtiger Service.

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Martina Jahn
Martina Jahn

Autor für IT und Gewerke