Lieblingsprojekt: Vom Ausbildungsprojekt zur Kollektion
Während ihrer Ausbildung hat Sina Meier ihren ersten Bubble Ring entworfen. In der Serie Lieblingsprojekt berichtet die Goldschmiedin, warum sie das Schmuckstück weiterentwickelt hat.
Den Bubble Ring hat Sina Meier 1999 während ihrer Ausbildung entworfen: „Ich habe damals mit der Wachstechnik experimentiert und so ist das Schmuckstück entstanden“, berichtet die Goldschmiedin . Bei der Wachstechnik wird zunächst ein Modell aus Wachs gefertigt, dann wird eine Gummiform hergestellt und später dann der Ring, indem Metall in die Form gegossen wird. „Das Spiel mit dem Wachs hat mir in der Ausbildung gut gefallen“, erinnert sich die Handwerkerin. Der Bubble Ring sei damals einfach beim Machen entstanden. Richtig losgelassen hat sie das Schmuckstück seither nicht mehr.
„Als ich mich 2006 selbstständig gemacht habe, habe ich den Ring weiterentwickelt“, berichtet die Unternehmerin, die seither ein Atelier in Hannover hat. Dort finden Kunden nicht nur den Bubble Ring: „Der Ring ist inzwischen Teil meiner Kollektion“, sagt Meier. Ihr gefällt vor allem die schlichte Form. „Das Design ist unkompliziert, aber markant und unverwechselbar“, meint die Goldschmiedin. Sie arbeitet kontinuierlich daran, dass die Kollektion weiter wächst.
Neben den Ringen gibt es inzwischen auch Ohrringe, Ketten und Anhänger. „Jedes Jahr wird die Kollektion um mindestens ein Schmuckstück erweitert“, sagt die Goldschmiedin. Auch 2025 bekommt die Bubble Kollektion Zuwachs: Bubble Loop heißt das neue Schmuckstück. Laut Meier ist das ein Kettenanhänger, der wie ein Ring aussieht: „Das Design ist schon fertig und im Atelier erhältlich, nur im Online-Shop gibt es ihn noch nicht zu kaufen.“
Von Silber bis Gelbgold: Welches Edelmetall bei Kunden besonders beliebt?
Bei ihren Arbeiten setzt die Goldschmiedin auf Edelmetalle: Die Schmuckstücke aus der Bubble-Kollektion gibt es wahlweise in Silber, Gelbgold, Weißgold, Roségold oder in vergoldetem Silber.
Und welches Material ist bei den Kunden aktuell besonders beliebt? „Das variiert“, meint die Handwerkerin. Eine zeitlang sei Roségold besonders gefragt gewesen, momentan gehe die Tendenz zu Gelbgold. „Allerdings ist der Goldpreis aktuell sehr hoch“, weiß die Goldschmiedin. Deshalb setzen viele ihrer Kundinnen beim Schmuck auf vergoldetes Silber.
„Das ist eine gute Alternative, wenn man nicht so viel Geld ausgeben möchte“, sagt Meier. Beim Bubble Ring liegt der Preisunterschied zwischen der Gold - und Silbervariante schnell bei mehreren hundert Euro. Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings bei den vergoldeten Schmuckstücken: „Die sind nicht so haltbar wie der echte Goldschmuck“, sagt die Unternehmerin. Die Goldvariante hingegen verliere nicht an Wert. Zudem könne es leichter eingeschmolzen oder umgearbeitet werden, wenn das Schmuckstück nicht mehr gefällt.
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