Panorama

Handwerk in Ballermann-Manier: Braucht es so ein Sauflied?

Das aktuelles Lied „Handwerker“ von Mickie Krause und Julian Sommer kennt vor allem ein Thema. Wie kommt das bei Ihnen an?

2 Min.18.07.2024, 02:00 Uhr (Aktualisiert am 10.02.2026, 13:35 Uhr)
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Nichts erzeugt so leicht Aufmerksamkeit, wie eine leicht bekleidete Dame. So ein Vermarktungs-Element darf auch im „Handwerker“-Lied nicht fehlen.
Nichts erzeugt so leicht Aufmerksamkeit, wie eine leicht bekleidete Dame. So ein Vermarktungs-Element darf auch im „Handwerker“-Lied nicht fehlen. Schulz-Design - stock.adobe.de
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„Prost Julian“

„Prost Chef“

Mit diesen Worten startet der „Handwerker“-Song von Mickie Krause und Julian Sommer. Und damit setzen die beiden Partyschlagersänger auch schon den inhaltlichen Grundpfeiler für das Hörerlebnis der nächsten dreieinhalb Minuten. Im genretypischen Ballermann-Bum-Bum führen sie den Hörer durch ein paar alte Handwerker-Klischees , die man noch von Opa kannte.

„Mama, wenn ich groß bin will ich Handwerker sein“, tönt es nach der ersten Strophe vielversprechend aus den Lautsprechern. Große Hoffnung dürfen handwerklich interessierte Hörer aber nicht in die Auflösung dieses Wunsches setzen. Dass man kreativ mit seinen Händen arbeitet, sich auf Kunden einlässt, Wünsche erfüllt und eine wichtige Säule in der Gesellschaft ist, taucht erwartungsgemäß nicht auf. 

Nein, stattdessen:

„So ein Handwerker, der schraubt sich einen rein.“

„Einen rein, einen rein“ – döp, döp – läuft dann auch im Refrain als Höhepunkt des Lieds in Dauerschleife.

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Abgerundet wird das Musikvideo von einer sommerlich bekleideten Villenbesitzerin und manchem altbekannten Handwerkerwitz wie „Schaum und Silikon ersetzen Präzision“.

Fertig ist der Partyhit. Aber hören Sie selbst :

Was denken Sie? Braucht es so ein Handwerker-Sauflied?

Sollten Sie die Umfrage nicht oder nicht ganz sehen können, folgen Sie einfach  diesem Umfrage-Link , um teilzunehmen.

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