Kundenlob und Kaffee am Morgen
Sie machen kleine Dinge Dinge glücklich und sie hat viele große Träume. In dieser Interviewreihe verraten Handwerkerinnen und Handwerker Spannendes von sich und aus ihrem Beruf. Heute: Claudia Beil.
Mit einem Geldgewinn würde Claudia Beil eine Betriebswirtin einstellen, die das Büro im Griff hat. Warum? Das verrät die Unternehmerin, die mit ihrem Mann in Erding den Beil Malerbetrieb führt, in der handwerk.com Interview-Reihe.
Was macht Sie im Arbeitsalltag glücklich?
Da fallen mir viele Dinge ein – und dafür bin ich sehr dankbar: Wenn ich jeden Morgen gesund aufstehen kann, mit meinem Mann in Harmonie zusammenarbeite (seit 36 Jahren); meine tollen mitdenkenden Mitarbeiter; meine Unternehmerfrauen , mein Enkelkind, meine Familie, mein Hund, Kaffee!
Wenn alle Programme online zur Verfügung stehen, Lob von den Kunden, mein Ehrenamt, das sich wunderbar mit dem Arbeitsalltag verbindet…und noch Vieles mehr.
Auf welche App könnten Sie im Betrieb nicht verzichten?
Das sind viele: WhatsApp, Mailprogramm mit Kalender, Winworker, Datev, Paypal, Bank, Nextcloud, Epaper und die Parkapp.
Mit welchem Unternehmer würden Sie gerne für einen Tag die Rolle tauschen?
Mit einer Sennerin auf der Alm: Auch wenn von früh bis spät gearbeitet wird, gibt es keine Unterbrechung von außen und man kann sich voll und ganz auf die Arbeit einlassen. Jeder Tag hat seinen eigenen Rhythmus, man lernt sich selbst kennen und genießt die Arbeit mit den Tieren – aber auch das Miteinander und das Füreinander da sein von den Menschen in den Bergen.
Und wer sollte mit Ihnen mal einen Tag tauschen?
Ricarda Lang, wobei ein Tag viel zu wenig wäre! Und dann wäre unserer Betrieb Pleite!
Was ist der beste Ratschlag, den Sie bislang bekommen haben?
Bleib so wie Du bist, denn so ist es gut!
Was kommt bei Ihnen beim Betriebsgrillen auf den Grill?
Giggerl – ein knuspriges Hähnchen.
Welcher Song darf auf Ihrer Baustellen-Playlist nicht fehlen?
„Simply the Best“ von Tina Turner.
Welches Buch sollte jeder Handwerksunternehmer lesen?
Das Buch, das ihm oder ihr am besten gefällt und Motivation bringt für die Arbeit und privat.
Wenn Sie noch einen Beruf lernen sollten: Wofür würden Sie sich entscheiden?
Hebamme – das war und ist noch immer mein Traumberuf. Ich weiß zwar, dass ich dafür schon zu alt bin, aber man soll die Hoffnung nicht aufgeben.
Sie gewinnen plötzlich eine Million Euro. Was machen Sie damit?
Weiterarbeiten, aber ich würde für mich und meine Familie einiges umsetzen. Einige Beispiele folgen:
- Schulden abbezahlen
- im Haus neue Fenster einbauen lassen und den Dachstuhl erneuern
- meinen Kindern etwas abgeben
- meinem Mann eine Motorradtour schenken
- meinem Bruder einen Platz im Altersheim bezahlen
- einigen sozialen Einrichtungen bei uns im Landkreis spenden
- Anlegen für eine gesicherte Rente
- eine Betriebswirtin einstellen, die unseren Meister im Büro unterstützt, damit ich mit meinem Mann mal 4 Wochen Urlaub machen kann ( ohne Druck und ohne angefallener Arbeit im Büro wieder anzufangen)
- Reisen: Skifahren in Kanada, einmal im Hundeschlitten durch Norwegen und
- den Jakobsweg pilgern (das Beste überhaupt, um wieder neue Kraft zu sammeln).
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