Signal Iduna-Bilanz: Verabschiedung mit Rekord-Ergebnis
In keinem Jahr der Unternehmensgeschichte erzielte die Signal Iduna Gruppe ein besseres Vertriebsergebnis als 2024. Ein erfreuliches Ergebnis für den scheidenden Vorstandsvorsitzenden.
2024 war ein Rekordjahr für die Signal Iduna Gruppe: Das Vertriebsergebnis konnte nach 2023 erneut gesteigert werden – dieses Mal um 8,8 Prozent auf 393 Millionen Euro. Gestiegen sind auch die gebuchten Bruttobeiträge – um 5,1 Prozent auf 7 Milliarden Euro.
Wachstum im vierten Jahr infolge
„Der Wachstumskurs hat sich verstetigt, dazu tragen auch die sehr guten Vertriebsergebnisse der letzten Jahre bei“, sagte Ulrich Leitermann, Vorstandsvorsitzender der Signal Iduna Gruppe auf der Bilanzpressekonferenz in Dortmund. Damit sei die Signal Iduna Gruppe im vierten Jahr in Folge gewachsen.
Allerdings war auch beim Schadenaufwand 2024 eine Steigerung zu verzeichnen: 6,3 Milliarden Euro wurden dafür aufgewendet, das sind 11,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Grund für den Anstieg seien deutlich höhere Schadenkosten in Folge der Inflation und höhere Aufwendungen in der privaten Krankenversicherung. Dadurch sei das Gesamtergebnis von 823,4 auf 553,7 Millionen Euro zurückgegangen.
Leitermann betonte ebenfalls die Vorreiterrolle der Signal Iduna Gruppe in Bezug auf die Nutzung von Künstlicher Intelligenz . Sie greife dort, wo wiederkehrende Tätigkeiten automatisiert werden könnten. Innerhalb des Unternehmens wolle man erreichen, dass sich die Mitarbeitenden mit der neuen Technologie auseinandersetzen. Außerdem soll dem demografischen Wandel vorgebeugt werden.
Ulrich Leitermann übergibt an Torsten Uhlig
Auf der diesjährigen Bilanzpressekonferenz verabschiedete sich Leitermann, der ab 1. Juli 2025 den Vorstandsvorsitz an Torsten Uhlig übergibt. Leitermann ließ bei der Pressekonferenz die 28 Jahre in dem Unternehmen und die 12 Jahre Vorsitz der Signal Iduna Gruppe Revue passieren – mit allen Höhen und Herausforderungen. Als Beispiele nannte er die Fusion der Signal mit der Iduna Nova, das Platzen der Dotcom-Blase, die Weltfinanz- oder die Eurokrise sowie die Namensrechte am Signal Iduna Park oder die Projekte zu den Visionen des Unternehmens.

Zudem gab der scheidende Vorstandsvorsitzende einen kleinen Ausblick auf das Unternehmen. „Wir sind gut gerüstet, für alles, was in der Zukunft kommt – das ist eine Teamarbeit“, sagte Ulrich Leitermann.
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